Projekte

Begegnung mit dem Pferd

Unter dem Stichwort „Begegnung mit dem Pferd“ können die Kinder den spielerischen Umgang mit dem Tier lernen. Gleichzeitig bietet der Bauernhof direkt gegenüber der Wohngruppe Bezug zur Natur und  Landwirtschaft. Den Kindern wird hier der Raum für ihre individuelle Entfaltung gegeben.

PferdeStärken heißt das Konzept, dass sich die therapeutische Wirkung die durch das Medium Pferd entsteht zum Nutzen macht.

Das Pferd steht im Zentrum der Arbeit und ist der Auslöser und Wegweiser zum eigenen Wohlbefinden. Im Umgang mit diesem großen Lebewesen werden dabei Werte vermittelt, die auf einer vertrauensvollen Basis zum Pferd beruhen. Gleichzeitig wird die Freude an Bewegung vermittelt und das Köperbewusstsein geschult. In der Gruppe werden Freundschaften und soziale Verhaltensweisen  spielerisch verstärkt. Das Reiten bietet Raum zum Entspannen und Loslassen, gleichzeitig werden innere Ressourcen aktiviert und Selbstbewusstsein und Zufriedenheit aufgebaut. Der Name PferdeStärken setzt sich dabei aus den verschiedenen Möglichkeiten zusammen, wie es durch Pferde möglich ist die Kinder und ihre sozialen Beziehungen zu stärken.

Reittherapeutin ist Janina Dierkes, die mit Abschluss ihres Psychologie Bachelor Studiums eine weitere Berufsausbildung  zur Trainerin C Reiten beim deutschen Olympischen Sportbund absolvierte. Die Reitkonzepte werden individuell auf die Kinder zugeschnitten, um ihre Stärken zu fördern.

Lamas und Alpakas in der Margarete-Wehling-Stiftung

Lamas und Alpakas sprechen mit ihren großen Augen, dem neugierigen Verhalten und Aussehen die meisten Menschen sofort an.

Sie gehören zu den ältesten Haus und Nutztieren der Erde und eignen sich auf besondere Weise für pädagogisch therapeutische Angebote.

Diese Tiere gehen auf Distanz, sie wahren den Abstand und erwarten einen ruhigen angemessenen Umgang, um ihrerseits mit dem Menschen zu arbeiten.

Kinder sind herausgefordert mit den Tieren in Kontakt zu gehen, sie erlernen über das gezielte Beobachten, später das Handling und sind nach ersten vorsichtigen Führversuchen in der Regel mit Stolz erfüllt, wenn es ihnen gelingt mit einem Tier einen Parcours zu durchlaufen oder eine Waldwanderung zu absolvieren.

Das ruhige Dahinschreiten der Tiere, die sie auf Augenhöhe begleiten, erfordert einen respektvollen und achtsamen Umgang mit den Tieren, mit sich selbst und mit der Natur.

Eine Lama oder Alpakakarawane durch den Teutoburgerwald anzuführen ist für die Kinder und Jugendlichen ein beeindruckendes Erlebnis, das das Selbstwertgefühl stärkt.

Gruppenaktivitäten, Einzelfördermaßnahmen bis hin zu gezielten Interventionen im Rahmen der Hilfeplanung sind mit Lamas und Alpakas im naturnahen Kontext vielschichtig möglich.