Projekte

Aufgrund des situativen Ansatzes, des lernzielorientierten Ansatzes und der Altersmischungen in den Gruppen werden pädagogische Angebote häufig in Projektform angeboten.

Diese können:

  • Themenbezogen sein, deren Zeitdauer offen ist
  • Zeitlich begrenzt sein
  • Der Endpunkt kann die Erreichung eines gesetzten Zieles sein

Projektarbeit findet in zwei verschiedenen Formen statt. Einerseits gibt es Projekte, die die Kinder entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten frei wählen können, auf der anderen Seite gibt es Projekte für gewisse Entwicklungsstufen, bei denen wir oder das Thema die Gruppenzusammensetzung vorgeben (z.B. Schulfuchsprojekt).

Sind Kinder für ein Projekt ausgewählt, wird auf die Teilnahme geachtet. In der Regel nehmen die Kinder gerne an den Projekten teil, so dass eine besondere Motivation nicht von Nöten ist. Derzeit finden in der Woche fünf gruppenübergreifende Projekte statt. Die Themen richten sich nach den oben genannten Prinzipien.

Projekttage sind derzeit der Montag und der Mittwoch. Im Laufe des Mittwochvormittages finden vier verschiedene Projekte statt, am Montagnachmittag eins.

Darüber hinaus wechseln sich die Gruppen am Mittwoch mit einem freien Turnangebot am Nachmittag ab.

Dienstags werden gezielte sogenannte Wahrnehmungs- und Lernspiele angeboten. Diese finden außerhalb der Gruppenraumes statt.

Projektthemen im Kitajahr 2013/2014 waren bzw. sind z.B .: Papierfalten, Pflanzen und Säen, Orffsche Instrumente, Tanzen, Wandertag, Tolle Wolle.

Im Frühjahr 2012 nahm die Kindertagesstätte an einer Ausschreibung des Vereins „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ teil und gewann hierbei die Grundausstattung für eine Kita-Spielothek.

Der Begriff „ Kita-Spielothek“ setzt sich zusammen aus „Kindertagesstätte“ und „Spielen“ und das Konzept basiert, wie bei einer Bibliothek, auf einem Ausleihsystem und beinhaltet verschiedene Spiele und Spielwelten, z.B. Gesellschaftsspiele, Abenteuer- und Bauernhofspielwelten, Puzzle, Spielmaterial für Kinder unter drei Jahren etc..

Ergänzend zu der einmal wöchentlich stattfindenden Ausleihe haben wir noch einen Eltern-Kind-Spielnachmittag eingeführt, an dem Eltern und Kinder an einem festgelegten Nachmittag  in der Woche die Spiele ausprobieren können.

Die Kinder dürfen ihr Lieblingsspiel mit nach Hause nehmen und für die Eltern kann die Spielothek  Orientierungshilfe bei der Auswahl geeigneter Spielmaterialien sein und zugleich, bei unserem Konzept als Kontaktbörse der Eltern dienen.

Die Spielothek kann die Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erzieherinnen unterstützen und gleichzeitig die Spielkultur in den Familien stärken.

„Schlau wie Wickie - stark wie Pippi“

Dieses Projekt richtet sich an die Schulfüchse; in Spielen und Übungen werden Kommunikation, Kooperation und Teamgeist gefördert. Letztendlich geht es darum Stärken der Kinder zu entwickeln und zu fördern.

Initiiert wird dieses Projekt von Kita-Eltern, der Kreispolizeibehörde und der Margarete-Wehling-Stiftung.

Nach einer erfahrungsreichen Einarbeitung der Eltern, beginnen diese im März 2013 mit der Durchführung.

Einer  Ausschreibung des Vereins „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ folgend, arbeiteten wir im Sommer 2012 ein für unsere Rahmenbedingungen passendes Konzept zur Ein- und Durchführung einer Kita-Spielothek aus und erhielten im Herbst die Mitteilung, dass unser Konzept überzeugte und wir gewonnen hatten. Der Begriff „Kita-Spielothek“ ist ein Wortspiel, das sich aus „Kindertagesstätte“ und „spielen“ zusammensetzt. Das Konzept der „Kita-Spielothek“ basiert auf einem Ausleihsystem und beinhaltet unterschiedliche Spiele und Spielwelten, hierzu gehören Regelspiele, Puzzle und Rollenspielmaterialien.Zusätzlich zu dem Ausleihsystem, bei welchem die Familien sich einmal pro Woche ein Spielzeug für eine Woche ausleihen können, haben wir einen festen Spielnachmittag eingerichtet, der von einer externen Kraft geleitet wird und an dem Kinder und Eltern in den Räumen der Tagesstätte die Spielmaterialien gemeinsam nutzen können.